Revolution: SWK Bank ermöglicht Online-Identitätsprüfung

Wir kennen das Procedere einer Kontoeröffnung: Entweder besucht man die Filiale einer Bank persönlich, um dort ein Konto zu eröffnen oder man wählt den Weg der Online Kontoeröffnung, an dessen Ende bis dato immer der Gang zu einer Postfiliale stand, um mittels des PostIdent-Verfahrens die „Existenz“ des Antragstellers bestätigen zu lassen. Die bis dato zumeist als Bankpartner hinter der Social-Lending (Peer-to-Peer Kredite) AUXMONEY stehende Süd-West-Kreditbank (SWK) geht nun mit der der Berliner WebID Solutions GmbH einen neuen, und sicherlich zukunftsweisenden Weg. Ab soofort ist es für Neukunden nicht mehr zwingend notwendig, eine Postfiliale aufzusuchen, um dort das Postident-Verfahren durchzuführen. Dabei ändert sich der generelle Weg der Online Antragstellung nicht. Lediglich am Ende des Antragsprocedere hat ein potentieller Kunde der SWK Bank nun die Möglichkeit seine Identität online von einem Mitarbeiter der SWK Bank prüfen und feststellen zu lassen.

Dies funktioniert wie folgt: Zwingend erforderlich ist eine Kamera an PC, Smartphone oder am Tablet-Computer sowie die Möglichkeit der Internet-Telefonie mittels Skype, mit dem die SWK BANK eine entsprechende Kooperation eingegangen ist. Nachdem der Kunde also den regulären Antragsprozess durchgegangen ist, nimmt er mit der SWK Bank via Skype Kontakt auf. In Folge muss dann der eigener Ausweis in die Kamera gehalten werden – sowohl Vorder- als auch Rückseite. Durch leichtes Kippen des Ausweises kann der Mitarbeiter der SWK anhand des somit sichtbaren Hologramms die Echtheit des Ausweises feststellen. Zur weiteren Absicherung muss dann vom Kunden noch die Ausweisnummer sowie eine vorher per E-Mail / SMS erhaltene Transaktionsnummer (TAN) genannt werden. Sobald dieser Arbeitsschritt erledigt ist, ist somit auch die Kontoeröffnung vollständig abgeschlossen.

SWK-Geschäftsführer Alfred Geitz möchte mit der Einführung dieses Verfahrens das Anmeldeverfahren deutlich beschleunigen. Er ist überzeugt hiermit im Sinne der Kunden zu handeln. Dennoch: Das klassische Post-Ident-Verfahren soll nachwievor beibehalten werden. Der Kunde soll in seiner Entscheidung, welches Verfahren er nutzen wollen, frei bleiben.

Grundlage dieser Vorgehensweise ist ein Rundschreiben der Finanzaufsicht BaFin, in welchem diese Schritte exakt definiert und vorgegeben sind. So sollen in diesem Verfahren ausschließlich speziell ausgebildete Mitarbeiter auf Seiten der Bank zum Einsatz kommen. Zudem müssen sich die Arbeitsplätze dieser Mitarbeiter in abgetrennten und mit einer Zugangskontrolle ausgestatteten Räumlichkeiten aufhalten. Interessant ist, dass es jedoch auch erlaubt ist, diesen Service outzusourcen, solange es sich hierbei um spezielle Identifikationsdienstleister handelt.

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