Neuanschaffung mithilfe eines Konsumentenkredit?

Es ist wohl ohne Zweifel, dass wir uns alle schon einmal in der Situation eines finanziellen Engpasses befunden haben, denn es treten ungeplant Situationen ein, die man weder planen noch vorhersehen kann. Ist es dann einmal soweit, dass eine ungeplante Anschaffung oder Investition vor der Tür steht, gibt es unter dem finanziellen Aspekt unterschiedlichste Wege damit umzugehen. Die einen schränken sich ein und legen kurzfristig Geld beiseite, um die notwendige Anschaffung zu tätigen, andere leihen sich Geld bei Verwandten, Freunden etc. doch die meisten Menschen greifen zum sogenannten Konsumentenkredit. Insbesondere dann, wenn die Investition zwingend erforderlich ist beispielsweise bei einer Heizungsreparatur, der Neuanschaffung eines Fahrzeuges aufgrund beruflicher Anforderungen oder eben der neuen Waschmaschine. Wie auch immer: ein Konsumentenkredit kann helfen. Doch worauf gilt es bei der Aufnahme eines solchen Kredites zu achten?

Grundsätzlich sollte man sich im Klaren darüber sein, dass ein Kredit immer eine finanzielle Zusatzbelastung für den Kreditnehmer darstellt und von daher bei der Entscheidung pro Kredit die eigene Finanzsituation klar und eindeutig sein muss. Einen Kredit muss man sich leisten können! Wer sich nicht im Klaren darüber ist, was an finanziellen Mitteln monatlich zur Verfügung steht, welche Ausgaben dagegen stehen, der sollte gar nicht erst an einen Kredit denken. Wer sich mit dieser einfachen Analyse nicht beschäftigt, kann nicht abschätzen, welche monatliche Kreditrate er sich leisten kann. Erst aus dieser Kenntnis heraus kann eine objektive Entscheidungsgrundlage für einen Konsumentenkredit geschaffen werden. Wichtig sei dabei, dass man wirklich ehrlich zu sich selbst ist. Schließlich ist niemandem damit gedient, wenn die spätere Rückzahlung des Darlehens schwerfällt oder gar unmöglich ist. 

Wie finde ich die besten Kredit Konditionen?

Ist die Entscheidung für die Beantragung eines Konsumentenkredit getroffen, stellt sich die Frage, ob ich mit meinen Kreditwunsch zu meiner Hausbank gehe oder nicht. Natürlich sollte aufgrund eines bestehendes Vertrauensverhältnisses dies der erste Weg sein. Aber oftmals ist so, dass eben die eigene Bank nicht gerade die besten und somit günstigsten Konditionen bietet. Wer also seine finanziellen Möglichkeiten im Rahmen der monatlichen Ratenbelastung bestmöglich ausschöpfen will, sollte die Möglichkeiten des Internets nutzen. Dort findet man bei bekannten Online Vergleichsportalen die sogenannten Kreditvergleichsrechner, welche mit ein paar wenigen Angaben schnell die günstigsten Angebote für den eigenen Kreditwunsch aufzeigen. Wichtig ist aber bei diesen Kreditvergleichsrechnern, im Auge zu behalten, dass der Zinssatz immer auch von persönlichen Faktoren abhängt! So liegen der Berechnung bei diesen Kreditvergleichen erst einmal sogenannte Beispielzinsen zugrunde. Was aber nicht negativ ist, denn so kann man sehen, wie die Anzahl der Raten – also die Laufzeit des Kredits – und die Höhe der monatlichen Raten zusammenhängen.

Tipp: Wer in der Lage ist höhere Raten zu zahlen hat seinen Kredit dementsprechend auch schneller abbezahlt. Hier gilt es bei den Kreditangeboten auch darauf zu achten, ob die finanzierende Bank sogenannte Sonderzahlungen innerhalb der Laufzeit zulässt. Wer sich mit einer längeren Laufzeit lieber ein wenig mehr Zeit lässt, zahlt niedrigere Raten. Hat man das passende Angebot gefunden, ist es möglich den Rechner mit individuellen Daten zu füllen und seinen persönlichen Kreditantrag nebst persönlichen Konditionen zu erhalten. 

Restschuldversicherung oder Ratenpause?

Bei der Absicherung eines Kredites streiten sich bis heute die Geister, ob es sinnvoll ist eine sogenannten Restschuldversicherung oder gar Ratenpause mit dem finanzierenden Institut abzuschliessen. Persönlich halte ich es für äusserst sinnvoll, insbesondere dann, wenn der Kredit eine längere Laufzeit hat – beispielsweise über 36 Monate und länger. Schliesslich kann niemand vorhersehen, ob man nicht innerhalb dieser Zeit eine Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit oder ein schwerer Unfall eintreten können und somit die Rückzahlung des Kredits unmöglich machen. In diesen Fällen greift dann die Restschuldversicherung und übernimmt die Rückzahlung des Darlehens. Manchmal reicht es aber auch völlig aus, wenn man mit der Zahlung der Raten einen Monat aussetzen kann. Am besten klärt man schon bei der Aufnahme des Kredits, ob dies bei Bedarf möglich ist. Kommt es dennoch zu Problemen bei der Rückzahlung, empfiehlt es sich so schnell wie möglich offen mit der Bank zu sprechen.

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