Kurzfristiger Geldbedarf: Kurzzeitkredit oder besser Pfandleihhaus?

Manchmal treten im Leben Situationen ein, die uns Menschen in eine finanzielle Notsituation bringen – sei es in Form einer Nachforderung des Energieversorgers, einer unerwartet hohen Nebenkosten-Nachzahlung, einer Autoreparatur oder es reicht einfach das vorhandene Geld nicht mehr bis zum Monatsende. So macht man sich also Gedanken, wie man diesen kurzfristigen Liquiditätsbedarf schnell und vor allem unkompliziert deckt. Bestenfalls hat man bei der Hausbank einen gewissen finanziellen Spielraum oder ein paar finanzielle Reserven, auf die man zurückgreifen kann – gegebenenfalls auch unter Nutzung des sogenannten Dispositions-Kredites. Was aber, wenn genau diese Möglichkeiten nicht gegeben sind?  Pfandleihhaus, Kurzzeitkredit, Kredithai oder Kredit ohne Schufa?

In der Vergangenheit war es sicherlich so, dass, sofern das Thema „Bank“ nicht in Frage kam, der erste Gang zum Pfandleiher führte. Wer also kurzfristig Geld brauchte und über beleihbare Gegenstände verfügte, war im Pfandleihhaus in der Vergangenheit aufgrund fehlender Alternativen mehr oder weniger gut aufgehoben.  Warum weniger „gut“ aufgehoben?

Pfandkredit

Die Realität des Pfandkredites sieht bis heut so aus:

Selbst wenn man ein sehr wertvolles Pfand zum beleihen hat: den Neuwert des verwendeten Pfand bekommt man nie ausbezahlt, was oftmals zu einer deutlichen Enttäuschung beim Kreditsuchenden führt. In der Regel gibt es viel weniger als erhofft, was in Zahlen ausgedrückt bedeutet, dass das angebotene Darlehen lediglich zwischen 25 bis 50 Prozent des Wertgegenstandes beträgt – und manchmal das Pfand sogar komplett abgelehnt wird! Wenn zum Beispiel bei hochwertigen Gegenständen kein Eigentumsnachweis erbracht werden kann.

Zudem kommen neben den Zinsen, die zwar in der Regel recht gering sind (ca 1 %) auch noch 2-3 % der Kreditsumme als Gebühren hinzu – und zwar monatlich! Bei einer Kreditsumme von 300 Euro fallen hier also monatlich rund 6,50 Euro allein an Gebühren – Zinsen noch nicht eingeschlossen! Gute geschweige denn akzeptable Konditionen sehen anders aus!

Die Alternative: der Minikredit

Eine Alternative, die unserer Meinung nach deutlich besser als der Pfandkredit ist, sind die sogenannten Minikredite oder auch Kurzzeit-Kredite wie Sie von Vexcash, xpresscredit und cashper angeboten werden. Diese Anbieter sind spezialisiert auf die Vergabe sogenannter 30 Tage Kredite. Dank sogenannter Expressoptionen ist es zudem möglich seinen beantragten Kurzzeitkredit bereits innerhalb kürzester Zeit (am selben Tag) auf dem Bank-Konto zu haben. Zudem sind die Konditionen bei dieser Kreditform deutlich besser als beim Pfandkredit. So fallen in der Regel durchschnittlich 14 % Zinsen an, was bei einer Kreditsumme von 200 € cirka 1,15 € Zinsbelastung bedeutet für 30 Tage bedeutet – also deutlich attraktiver als im Pfandhaus. Zudem muss nicht ein Gegenstand verpfändet werden, der neben dem materiellen Wert vielleicht auch einen hohen emotionalen Wert hat.

Das Thema Schufa

Was ein durchaus zu beachtender Punkt ist die Frage der sogenannten Bonitätsauskunft – weitläufig bekannt als SCHUFA-Abfrage. Klarer Vorteil beim Pfandkredit ist, das hier das ganze Thema SCHUFA etc. so gar keine Rolle spielt. Kein Pfandleihhaus benötigt eine Bonitätsauskunft zur Absicherung des gewährten Kredites, da die Sicherheit hier der Pfandgegenstand darstellt. Sollten einmal die Gebühren und Zinsen nicht bezahlt werden bzw. das Pfandstück nicht ausgelöst werden, dann hat das Leihhaus das Recht den Gegenstand meistbietend zu versteigern, was dann eben der Tilgung des Kredites dient.

Bei den Anbietern für einen Minikredit / Kurzzeitkredit hingegen spielt das Thema SCHUFA durchaus eine Rolle, jedoch eine untergeordnete, denn im Vergleich zu einem regulären Ratenkredit bei der Hausbank werden bei diesen Anbietern aufgrund der sehr kurzen Kreditlaufzeit und den eher geringen Beträgen andere Bewertungskriterien zum Thema Bonität angesetzt. Dies bedeutet im Klartext: Wer eine belastete SCHUFA hat d.h. Zahlungsausfälle, Rückzahlungsschwierigkeiten etc. hat bei diesen Kreditanbietern durchaus berechtigte Chancen einen Kredit zu erhalten. Aus unserer Erfahrung werden Kredite bis zu einem Schufa-Score von M vergeben. Wer jedoch bereits mit Vollstreckungsmaßnahmen belastet ist, der hat auch bei diesen Anbietern eher geringe Chancen. Ausnahme kann jedoch die Nennung eines Bürgen sein!

Fazit:

Unserer Meinung nach ist das Pfandleihhaus nachwievor eine akzeptable Möglichkeit einen kurzfristigen Kredit zu erhalten, jedoch sind die Konditionen nicht gerade berauschend. Von daher empfehlen wir als ernst zunehmende Alternative zum Pfandleihhaus klar den Minikredit beziehungsweise Kurzzeitkredit – ebenfalls schnell, mehr als annehmbare Konditionen und ebenso seriös! Folgende Anbieter haben wir bereits unter die Lupe genommen und können diese – auch aufgrund zahlreicher positiver Bewertungen bei eKomi, BankingCheck Award etc. – uneingeschränkt empfehlen!

Unsere Empfehlungen >>

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3 Gedanken zu „Kurzfristiger Geldbedarf: Kurzzeitkredit oder besser Pfandleihhaus?

  1. Claudette

    Vielen Dank für diese Einschätzung der Möglichkeiten. Ich befinde mich momentan finanziell auch gerade wieder in so einer Lage, wo ich dringend eine kleine Geldspritze vertragen könnte, will aber nicht gleich einen Kredit aufnehmen, obwohl ich Schufa-mäßig nichts zu verbergen oder zu befürchten habe. Ich will aber noch eine andere Option versuchen, die hier nicht aufgeführt wird: ich möchte Schmuck und dergleichen (habe u.a. einen alten Ring mit Mini-Brillant gefunden) zum Goldankäufer bringen. Das ist ja nicht exakt dasselbe wie der Pfandleiher. Was gäbe es da zu beachten? In jedem Fall würde ich da auch nicht gleich das erste Angebot annehmen.

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    1. Redaktion Beitragsautor

      Hallo Claudette, vielen Dank für deinen Kommentar. Natürlich gibt es bei finanziellen Engpässen auch die Möglichkeit Schmuck – insbesondere Edelmetalle – zu verkaufen. Uns ging es aber nicht darum, alle möglichen Quellen zu benennen, um einen Liquiditätsengpass zu überbrücken, sondern aufzuzeigen, das bei einem kurzfristig benötigten Klein-Kredit nicht zwangsläufig das Pfandleihhaus erste Anlaufstelle sein muss.

      Dennoch: Wer Edelmetalle veräussern möchte, sollte sich grundsätzlich mal über den aktuellen Goldpreis informieren und dann vor allem nicht gleich den erstbesten Anbieter nehmen. Insbesondere von Online-Ankäufern würden wir deutlichen Abstand nehmen. Da es in jeder groesseren Stadt mittlerweile eine Vielzahl an entsprechenden Ankaufstellen gibt (auch bei „normalen“ Goldschmieden und Juwelieren anfragen!), sollte es möglich sein hier den besten Preis zu erzielen. Gruss die Redaktion

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