Was ein Kinderkonto ist und warum eine Eröffnung Sinn machen kann

Es ist eine Frage, die sich wohl Eltern früher oder später alle einmal stellen: Sollten wir unserem Kind-, Kindern ein eigenes Girokonto einrichten? Macht dies Sinn und wenn ja: Wo wird ein solches Kinderkonto angeboten? Was zeichnet ein Kinderkonto überhaupt aus? Fragen, die natürlich beantwortet werden wollen. So gilt einleitend zu diesem Thema Folgendes: Ein Kinderkonto ist ein Girokonto, das auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zugeschnitten sind. Das heißt zunächst einmal, dass die Eröffnung und Führung des Kontos kostenfrei sind. Das gilt auch für die Kontobewegungen wie Einzahlungen, Überweisungen, Bezahlvorgänge und Abhebungen. Ein Kinderkonto kann ab dem Grundschulalter eingerichtet und in der Regel bis zum Ende des 18. Lebensjahres zu Gratiskonditionen geführt werden. Darin sind die meisten Girokonten für Kinder ähnlich. Dennoch lohnt sich als Grundlage einer Entscheidung für ein solches Konto ein Kinderkonto Vergleich.

Doch warum eine Kinderkonto? Ein Kinderkonto ist eine tolle Möglichkeit, Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit Geld und den Bankenverkehr näherzubringen. Da Kinderkonten auf Guthabenbasis funktionieren, also nicht überzogen werden können oder mit Krediten belastet, lernen Kinder so, das ihnen zur Verfügung stehende Geld einzuteilen. Eltern können zum Beispiel das monatliche Taschengeld ganz bequem per Dauerauftrag von ihrem Konto auf das Konto des eigenen Kindes einzahlen. Der Nachwuchs hat dann ganz nach Bedarf Zugriff auf sein Guthaben. Und zwar so lange, bis es aufgebraucht ist.

Kinderkonto

Das Eröffnen eines Girokontos als Kinderkonto: Lohnt sich das Überhaupt? Auf welche Punkte gilt es zu achten?

Welche Nachteile hat ein Kinderkonto?

Für den jungen Kontoinhaber hat solch ein spezielles Girokonto grundsätzlich keine Nachteile. Im Gegenteil, sind die Minderjährigen in ihrer finanziellen Freiheit eher eingeschränkt, was sie selbst vielleicht als Nachteil betrachten könnten. Die Erziehungsberechtigten hingegen, dürften das vielmehr als Vorteil verstehen. Ein Kinderkonto kann zwar von den Eltern oder Großeltern für das Kind oder den Enkel eröffnet werden, danach haben sie aber keinen Zugriff mehr auf das Konto. Sofern es eben „nur“ auf den Namen des Kindes eingerichtet wurde. Umgekehrt können Kinder ohne Erziehungsberechtigten kein Konto eröffnen.

Einige Banken bieten die Kinderkonten zwar auch mit Kreditkarte an, dabei handelt es sich aber um eine Prepaidkarte, die vor dem Einsatz aufgeladen werden muss. Im Grunde funktioniert sie also, wie das Kinderkonto selbst auch, auf Guthabenbasis. So wird verhindert, dass Kinder sich verschulden.

Die wichtigsten Punkte bei einem Kinderkonto

Nahezu jede Bank bietet ihren Kunden die Einrichtung eines Kinderkontos an. Auf Kinderkonto24.de sind die unterschiedlichen Varianten im Vergleich aufgelistet und bieten eine gute Gesamtübersicht über mögliche Zusatzoptionen wie Prepaidkreditkarten oder angegliedertes Tagesgeldkonto. Das wichtigste, auf das bei der Eröffnung eines Kinderkontos zu achten ist, dass den jungen Kontoinhabern keine Kosten entstehen. Einrichtung, Führung, EC-Zahlung und Bargeldabhebung sollten gratis sein, Überziehungen nicht möglich. Im Idealfall ist die gegebenenfalls mit angebotene Kreditkarte optional und die Jahresgebühren entfallen. Außerdem kann es unter Umständen nützlich sein, bei der Wahl eines Bankinstitutes darauf zu achten, dass für das Kind eine Filiale erreichbar ist.

Am besten entscheidet man sich für ein flexibles Konto, bei dem man mit der Zeit immer mehr Optionen wie Tagesgeldkonto, Kreditkarte, Online-Banking einfach hinzu buchen kann. So kann das Kind schrittweise an Bankgeschäfte herangeführt werden und das Konto mit dem Kind gemeinsam wachsen.

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