Die Immobilie als Altersvorsorge: Das sollte man wissen!

Das eigene Heim hat als „Betongold“ und Geldanlage zur Altersvorsorge bei vielen einen guten Ruf. Damit sich dieser später auch bewahrheitet, sollte man einiges zum Thema wissen.

Wichtig: Die Lage

Die eigene Immobilie als Altersvorsorge gilt bei vielen als besonders sicher. Das hat unlängst eine Umfrage ergeben, die von TNS Emnid im Auftrag von Schwäbisch Hall durchgeführt wurde, auf deren Website man mehr erfahren kann. Damit dies aber auch der Fall sein wird, muss sie einige Bedingungen erfüllen.

Die Immobilie als Altersvorsorge

Die wohl wichtigste ist ein attraktiver Standort. Er wird häufig durch den familiären Hintergrund und den Arbeitsort definiert. Wenn dieser in Städten wie Frankfurt oder München liegt, ist eine Eigentumswohnung oder ein eigenes Haus in einer dieser Metropolen in Sachen Wertsteigerung eine gute Entscheidung – so stieg der Wert einer Eigentumswohnung in Frankfurt am Main von 2007 bis 2011 um satte 18 Prozent. Andere Regionen können sich unter Anlagegesichtspunkten mitunter sogar als Verlustgeschäft erweisen: Dazu gehören Gebiete mit einem hohen Anteil an Industrie ebenso wie ländliche Gebiete ohne eine Großstadt oder eine schnelle Verkehrsanbindung in der Nähe.

Nebenkosten im Auge behalten

Auf jeden Fall sollte man vor dem Kauf einer Immobilie die Nebenkosten für den Erwerb mit in seine Berechnungen einbeziehen. Dazu gehören die Maklergebühren ebenso wie die Grundbuch- und Notarkosten sowie die Grunderwerbssteuer. Als Faustregel gilt, dass sie ungefähr acht bis zehn Prozent vom Kaufpreis ausmachen. Wenn mit der Immobilie Gewinn gemacht werden soll, muss eine Wertsteigerung erzielt werden, die den Erwerb und diese Nebenkosten mehr als ausgleichen.

Auch wenn das Objekt abbezahlt ist und man darin mietfrei wohnt, fallen Unkosten an – etwa das Hausgeld. So werden die Vorauszahlungen genannt, die man als Eigentümer und Mitglied einer Wohnungseigentümergesellschaft im Voraus für die Betriebskosten des gemeinschaftlichen Eigentums zu leisten hat. Sie können monatlich einige Hundert Euro betragen. Weiterhin sollte man im Hinterkopf haben, dass bei einer eigenen Immobilie nach etwa zwei Jahrzehnten Reparaturen anstehen werden. Betreffen diese etwa die Heizungsanlage oder das Dach, kommt hier schnell ein substanzieller Betrag zusammen. Hierfür sollte bereits im Vorwege Kapital angespart werden, damit einen keine bösen Überraschungen erwarten. Ist dies der Fall, steht dem unbeschwerten Wohnen in den eigenen vier Wänden eigentlich nichts mehr im Wege.

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