Immer noch die beliebteste Anlageform – das Sparbuch!

Eigentlich kaum zu glauben in Zeiten von Tagesgeld- und Festgeldkonten, dass das Sparbuch bis heute immer noch die beliebteste Anlageform von uns Deutschen ist. Wobei Anlageform ja fast schon wie Spott klingt, denn die Verzinsung von Sparbüchern liegt meist unter der Inflationsrate. Was im Klartext bedeutet, dass die Nutzung eines Sparbuch alles andere als „sparen“ ist, denn hier wird faktisch aufgrund geringster Verzinsung sogar eher Geld verbrannt. Aber wer weiss das schon? Wo Sparbuch drauf steht, wird auch sparen geboten! So ist es zumindest anzunehmen, denn die augenscheinlich emotionale Verbundenheit von uns Deutschen mit dem guten alten Sparbuch signalisiert, dass uns eine sichere Geldanlage am wichtigsten ist. Auch wenn dahinter alles andere – aufgrund geringster Verzinsung – als ein Wertzuwachs der finanziellen Einlage steht. Bestätigt wird dies auch durch mehrere unabhängig durchgeführte Befragungen zu diesem Thema: Für 94 Prozent von uns Deutschen haben ein risikoarmes Wirtschaften der Bank und die Sicherheit vor Wertverlusten absolute Priorität und werden höher bewertet als die Rendite der Anlage. Im Grunde sind wir also mehr daran interessiert unser Geld zu sichern, als es durch intelligente Anlageformen wie Tagesgeld, Festgeld und Wertpapierstrategien zu mehren.

Schönstes und wohl auch bestes Beispiel für ein bei uns Bundesbürgern sehr beliebtes und funktionierendes Modell der Sicherheit ist das seit 80 Jahren bestehende Einlagensicherungssystem des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Ziel ist der Schutz der Kundeneinlagen für den Fall der Zahlungsunfähigkeit eines einzelnen Kreditinstituts. Noch nie hat ein Kunde einer Volksbank oder Raiffeisenbank oder eines anderen angeschlossenen Instituts in der Zeit des Bestehens der Sicherungseinrichtung sein Geld verloren, noch nie ging eine Genossenschaftsbank in Insolvenz. Geschützt durch das Sicherungssystem sind alle Kundeneinlagen wie das Sparbuch, Sparbriefe, Spar-, Termin- und Sichteinlagen sowie Festgelder, aber auch Inhaberschuld-verschreibungen wie Zertifikate, die von den angeschlossenen Instituten herausgegeben wurden.

Schaut man sich also an, was das Einlagensicherungssystem alles schützt, eben auch Festgeld, Zertifikate etc., so stellt sich doch die Frage, warum so viele Bundesbürger immer noch am Sparbuch festhalten.

Fazit: Wer sich in der Lage sieht, etwas Geld beiseite zu legen, der sollte den langfristigen Vermögensaufbau im Sinn haben. Wer zudem die Sicherheit einer täglichen Verfügbarkeit seines Geldes haben möchte, der ist mit einem attraktiv verzinsten Tagesgeldkonto deutlich besser bedient als mit einem klassischen Sparbuch! Erster Schritt ist der Online Vergleich der besten Angebote für ein Tagesgeldkonto. Verschenken Sie bitte kein Geld!

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