Geldanlage: Wie sicher sind Ersparnisse?

Wir alle dürften die Finanzkrise noch in unseren Köpfen haben – insbesondere die Bilder von schließenden Banken und wütenden Kunden, die Ihre bei der Bank lagernden Gelder verloren haben. Ein Horrorszenario, das auch hierzulande bei vielen Bundesbürgern die Frage nach der Einlagesicherheit ihrer Gelder erneut aufkommen ließ. Nun haben wir zwar den Einlagensicherungsfonds, der genau für solche Finanzkrisen für Sicherheit bei Bankkunden sorgen soll, doch nachwievor stellt sich die Frage, was Jahre nach der Finanzkrise dem deutschen Bundesbürger wichtiger erscheint:  Sicherheit der Einlagen oder größtmögliche Rendite? Mit einem nicht wirklich überraschenden Ergebnis: Den meisten Bundesbürgern ist es wichtig, dass die Kreditinstitute vorsichtig mit den ihnen anvertrauten Geldern umgehen. In Zahlen ausgedrückt bedeutet es sogar, dass weit über 80 Prozent von ihnen sogar niedrigere Zinsen bei kurzfristigen Geldanlagen in Kauf nehmen würden, wenn ihnen die Banken im Gegenzug das Gefühl der Sicherheit geben würden.

Sowohl die Bundesrepublik Deutschland als auch die Europäische Union haben längst auf das Sicherheitsbedürfnis der Sparer reagiert und für alle in Deutschland tätigen Banken die Sicherung der Kundeneinlagen per Einlagensicherungsfonds vorgeschrieben. Dieser Fonds schützt die Guthaben von Kunden bei den privaten Banken in Deutschland. Dieser Schutz umfasst alle „Nichtbankeneinlagen“, also die Guthaben von Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen und öffentlichen Stellen. Bei den geschützten Einlagen handelt es sich hierbei im Wesentlichen um Sicht-, Termin- und Spareinlagen und auf den Namen lautende Sparbriefe. Auch die EU verpflichtete per Richtlinie ihre Mitgliedsstaaten dazu, entsprechende Systeme einzuführen und Kundengelder bis 100.000 Euro abzusichern.

Wer sich jedoch allein auf diesen gesetzlichen Schutz nicht verlassen möchte, der sollte sich für seine Geldanlage für ein Finanzinstitut aus dem Verbund der Volks- und Raiffeisenbanken entscheiden. Denn die freiwillige Selbsthilfeeinrichtung des Bundesverbands der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) geht beim Schutz der Ihnen anvertrauten Kundengelder über diese gesetzlichen Vorgaben allerdings noch hinaus und schützt – wie die freiwilligen Sicherungseinrichtungen der anderen Bankengruppen – die Einlagen der Kunden in vollem Umfang sprich dem maximalen Wert der Anlage. Das betrifft Sparbriefe, Spar-, Termin- und Sichteinlagen sowie Festgelder, aber auch Inhaberschuldverschreibungen wie Zertifikate, die von den angeschlossenen Instituten herausgegeben wurden.

Insofern bieten also die Volks- und Raiffeisenbanken den wohl umfassendsten Schutz bei Geldanlagen und sind somit erste Wahl für alle Anlagekunden mit allerhöchstem Sicherheitsbewusstsein.

Mehr Informationen zu Anlagekonten etc. gibt es hier >> Die besten Geldanlagen! 

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