EEG-Umlage: Steigen die Strompreise weiter?

Unbestritten – es ist das Lieblingsprojekt der Bundeskanzlerin und wird mit aller Macht in die Umsetzung gebracht: Die Energiewende in der Bundesrepublik Deutschland – bedeutend mit der Abkehr vom Atomstrom und hin zur Energiegewinnung aus alternativen Energiequellen. Einhergehend mit dieser Energiewende ist auch das sogenannte EEG – das Erneuerbare Energien Gesetz! Es gilt als Herzstück der Energiewende und regelt die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz und garantiert dessen Erzeugern feste Einspeisevergütungen. Allerdings mussten in der Vergangenheit vor allem die Bundesbürger die Kosten der Energiewende über höhere Strompreise – die sogenannte EEG-Umlage – tragen. Dagegen soll das reformierte EEG, das am 1. August in Kraft getreten ist, nun für stabile Strompreise sorgen, die EEG-Umlage soll nicht weiter steigen. Doch was bedeutet dies genau? 

Grundsätzlich ist festzustellen, dass der Rückhalt der Energiewende in der bundesdeutschen Bevölkerung nachlässt. Immer weniger Bundesbürger sind bereit, die Auswirkungen der politischen Entscheidung vor der eigenen Haustür zu dulden – weder in der Form, das Windkrafträder geschweige denn Stromtrassen geduldet werden. So wundert es nicht, dass rund 83 Prozent der Deutschen auch nun der Politik nicht glauben, wenn es darum geht, dass die EEG Umlage nicht steigen soll. Sie erwarten stattdessen in den nächsten zwei Jahren weiter steigende Strompreise. Die Bundesbürger erwarten zudem nicht nur steigende Strompreise, sondern halten das neue EEG zudem für sozial unausgewogen. 69 Prozent kritisieren die Ungleichbehandlung von Mietern und Eigenheimbesitzern beim Eigenverbrauch. Denn Mieter zahlen für im Gebäude erzeugten und verbrauchten Strom aus Solaranlagen oder Blockheizkraftwerken die volle EEG-Umlage, während Eigenheimbesitzer vollständig von der Abgabe befreit bleiben. Eine vierköpfige Familie im Mietshaus zahlt pro Jahr rund 100 Euro mehr für den lokalen Verbrauch als eine Familie im Eigenheim. Dabei sollten doch eigentlich auch Mieter endlich von der Energiewende profitieren. Leider ist dies bisher nicht möglich

Fazit: Wie auch immer sich die Energiepolitik namens Energiewende auch entwickeln mag, momentan ist die nachwievor effektivste Methode finanziellen Einfluss auf seine Energiekosten zu nehmen, der Wechsel seines Energieanbieters hin zum kostengünstigeren Energievesorger. Bleibt also nur die Möglichkeit durch Online Vergleichsportale regelmässig Ausschau nach dem günstigsten Energieversorger zu halten und zu wechseln. Nur so lassen sich momentan effektiv Gelder bei der Energieversorgung sparen. 

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