Achtung Abo-Fallen: Gerade bei Smartphones eine ernst zu nehmende Gefahr!

So schön unsere neue digitale Welt ja sein mag, so birgt Sie auch eine ganze Menge an Gefahren, die uns eine Menge Geld kosten können. Wir alle nutzen unser Smartphone im alltäglichen Leben für eine ganze Reihe an vermeintliche hilfreichen Tools, um die Wettervorhersage zu prüfen, den Kontostand abzurufen oder beim gebuchten Flug online einzuchecken bzw. die Bordkarte zu speichern. Smartphones sind zu wahren Multitalenten geworden, mit denen sich viel mehr als nur telefonieren und im Web surfen lässt. Mit weit über 26 Millionen im Jahr 2013 verkaufter Smartphones ist der Siegeszug der Smartphones über jeden Zweifel erhaben und die Tendenz beim Smartphone ist nachwievor steigend. Grösster Profiteur dieser Entwicklung sind die sogenannten Applikation (App’s), mit denen die bereits genannten Dienste als kleine Software-Programme Ihren Weg auf unsere Smartphones finden. Doch nicht immer sind diese App’s mit ausnahmslosen positiver Intention programmiert worden. Wo viel Umsatz winkt, sind Abzocker-Angebote selten fern – Stichwort: Teure Abo-Fallen!

Die Gefahr des „Eintritts“ in eine Abo-Falle ist extrem einfach und exakt diese Einfachheit macht es so gefährlich! Versteckt sind diese Abo-Fallen zumeist in vermeintlichen kostenlosen App‘s. In Zeiten der „Geiz ist geil“ –Mentalität sind kostenlose Angebote immer äusserst attraktiv und finden somit auch bei jugendlichen Smartphone-Nutzern recht schnell den Weg auf deren mobilen Endgeräte. Wir die App dann aktiviert sprich genutzt, werden dann Werbebanner eingeblendet. An sich nichts Ungewöhnliches, denn die sogenannte „InApp Werbung“ ist eine gängige Methode für die App-Entwickler ihre Entwicklungskosten wieder einzuspielen. Insofern also legitim und durchaus von Smartphone-Nutzern akzeptiert.

Aber und das ist was viele nicht auf einen schnellen Blick erkennen: Hinter diesen Werbeeinblendungen kann sich auch direkt der Abo-Abschluss, das sogenannte „Wap-Billing“, verstecken. Wer mit dem Finger auf das Banner tippt, ist bereits in die Falle getappt. Oft sogar ohne weitere Bestätigung wird ein Abo eingerichtet und monatlich in Rechnung gestellt – für Musikdownloads oder immer wieder neue Klingeltöne beispielsweise. Der Abo-Betrag wird dann mit der nächsten Mobilfunkrechnung direkt abgebucht und sorgt für die böse Überraschung. Wer versucht, dann mit seinem Mobilfunk-Provider in Kontakt zu treten, um hier eine vermeintlich unberechtigte Abbuchung zu monieren, wird zu 100 Prozent enttäuscht, denn hinter dem Angebot stecken immer Drittanbieter mit zumeist Firmensitz im Ausland, die lediglich den Mobilfunkprovider als Abrechnungsinstanz nutzen. Durch diese Konstellation ist der Mobilfunkprovider von seiner Verantwortung befreit und der Smartphone-Nutzer bleibt erstmal auf den Kosten der Abo-Falle sitzen.

Wie komme ich aus der Abo-Falle raus?

Interessanterweise ist dies einfacher als viele Smartphone-Nutzer glauben. Zuallererst gilt es mal nach Entdeckung der Abo-Falle die entsprechende App vollständig vom Smartphone zu entfernen. Hierzu gibt es entsprechende Software Tools – beispielweise SD Maid von Darken.

Wichtigster Schritt ist jedoch, beim aktuellen Mobilfunkanbieter das sogenannte Inkasso für Drittanbieter kostenfrei sperren zu lassen. Hierzu ist ein einfacher Anruf beim Provider erforderlich oder der Gang in einen Mobilfunkshop des genutzten Providers.

Fazit: Die monatlichen Mobilfunkrechnungen immer sorgfältig kontrollieren und bei Entdeckung vermeintlich unberechtigter Kostenaufstellungen tätig werden. Lastschrift sperren lassen oder den Rechnungsbetrag nicht überweisen. Schriftlich Einspruch beim Provider erheben. Hilfestellungen geben hier auch die regionalen Büros der Verbraucherschutzverbände.

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